Ev.-luth. St. Laurentius Kirchengemeinde Faßberg-Müden

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St. Laurentius klingt

Wann?
09.11.2018, 19:30 Uhr
Was?
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Bild:
mit der Gesangsgruppe "Trio Remember"
Wo?
St. Laurentiuskirche
Alte Dorfstraße
29328 Faßberg-Müden
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Zwei Linden um die Laurentiuskirche hatten ihr Ende erreicht und mussten
entfernt werden.

Nachdem wir schon seit einiger Zeit mit Experten immer wieder über den
Zustand der Linden rund um die Laurentiuskirche gesprochen hatten, um
unserer Verkehrsicherungspflicht nachzukommen, ist es dem
Kirchenvorstand nun schwer gefallen, zwei der schönen Linden, die um die
Kirche stehen und den Charakter Müdens ein Stück ausmachen, zu
entnehmen. Besonders die größte der Linden am Eingang zum Kirchhof
gegenüber von Dagefördes Hof war ein stattlicher Baum. Aber auch der
schönste Baum hat ein natürliches Ende und im Mai diesen Jahres, als der
Baum sein volles Blattwerk trug, ein wenig Regen niederging und ein
leichter Wind aufkam, brach ein großer Ast aus dem Baum. Die Bruchstelle
zeigte deutlich das morsche Innere des Baumes und so war uns bewusst,
dass wir nicht lange warten durften mit der Entnahme des Baumes. Es war
eine Form der Bewahrung, dass niemand zu Schaden gekommen ist, als der
dicke Ast abbrach und auf den Kirchhof fiel.

Eine andere Linde auf der Seite des neuen Dammes war schon früher einmal
gekappt worden, da er innen völlig hohl war. Nun sind beide Bäume
entnommen, es sieht ein wenig kahl aus, aber im Herbst werden wir neue
Linden pflanzen und unsere Nachfahren werden sich dann wieder an
stattlichen Bäumen im Dorfkern Müdens freuen.

Der Kirchenvorstand der Laurentiusgemeinde


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Bild: R.Blümcke

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Neuer Kirchenvorstand

Die  Amtsperiode 2012 bis 2018  des Kirchenvorstandes war die letzte, in der 16 Mitglieder zusammen für das Wohl der Gemeinde gearbeitet haben. Vor 6 Jahren wurden noch in Faßberg und Müden unabhängig voneinander je 8 Kirchenvorsteher gewählt bzw. nominiert. Durch die Zusammenlegung unserer beiden Gemeinden hatten wir somit eine üppige Ausstattung von 16 Kirchenvorstehern.
Bei der Wahl im  März, in der zum ersten Mal ein Vorstand für die St. Laurentius- Kirchengemeinde Faßberg / Müden gewählt wurde, konnten nun 8 Kandidaten gewählt werden, dazu wurden noch 2 Personen berufen, sodass der neue KV jetzt 10 Mitglieder hat.
Die neuen Kirchenvorsteher wurden am 24. Juni feierlich in ihr Amt eingeführt und die Ausscheidenden mit gebührendem Dank verabschiedet. Den verbleibenden Kirchenvorstehern wurde natürlich ebenfalls Dank ausgesprochen für die schon geleistete Arbeit und die Bereitschaft, sich die nächsten 6 Jahre weiterhin für die Gemeinde einzusetzen.
Am 10. Juli hat nun der neue Vorstand in der ersten Sitzung in neuer Zusammensetzung seine Arbeit aufgenommen. Als 1. Vorsitzende wurde Beate Broihan in ihrem Amt bestätigt, als neue stellvertretende Vorsitzende wählten die Kirchenvorstandsmitglieder Ina Schlicht.

Bild: KV

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Kirchenvorstandswahl 2018

Am 11. März wurde in der St. Laurentius-Kirchengemeinde Faßberg- Müden, wie auch überall sonst im Land der neue Kirchenvorstand für die nächsten sechs Jahre gewählt. In beiden Wahllokalen in Müden und Faßberg konnten die Wähler zwischen 11 Kandidaten entscheiden. Nach der Auszählung der Stimmen traf man sich in Poitzen zur Bekanntgabe des Ergebnisses. Bei einer Bratwurst und kühlen Getränken wartet alles gespannt darauf zu erfahren, wer die Verantwortung für die Gemeinde in der nächsten Zeit tragen wird.

Heike Conrads, die im Wahlbüro in Faßberg tätig war, verkündete gegen 19.45 Uhr folgendes Endergebnis:

  • Ina Schlicht

  • Haymo Bachmann

  • Karsten Eggers

  • Torsten Ahrens

  • Beate Broihan

  • Kai Hagemeier

  • Malcolm Chamberlain und

  • Gisela Büthe werden dem neuen Kirchenvorstand angehören,

  • Birgit Bittenbinder

  • Uwe Beckefeldt und

  • Nadine Nessel sind Ersatzkirchenvorsteher.

Am 24. Juni  wird der neue Kirchenvorstand in der St. Laurentiuskirche in Müden eingeführt.

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die die Wahl vorbereitet, den Tag in den Wahlbüros verbracht, unsere Wahlparty in Poitzen durchgeführt und am Grill gestanden haben und natürlich an alle Kandidaten, die bereit waren und sind sich der Aufgabe Kirchenvorstand zu stellen.


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Bild: AO

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Beschluss des  Kirchenvorstands der St. Laurentius  Kirchengemeinde Faßberg  -  20. Februar 2018

 

Der Kirchenvorstand fasst nach umfänglichen Beratungen innerhalb der Gemeinde, mit dem Kirchenkreis und mit der Landeskirche zum weiteren Umgang mit der Glocke in Faßberg, die mit einem Hakenkreuz gezeichnet ist, folgenden Beschluss:

 

  1. Der Kirchenvorstand möchte das Gespräch über die Geschichte des Ortes und die Geschichte der Kirche mit ihrer Ausstattung, insbesondere der Glocke,  intensivieren.

    Mit der historischen Untersuchung von Seiten der Kirche hat der Kirchenvorstand die Leiterin des Landeskirchlichen Archivs, Dr. Mareike Rake beauftragt.

    Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden Frau Dr. Rake und andere Expertinnen und Experten im Frühsommer in einer Bürgerversammlung den Gemeindegliedern und den Bewohnerinnen und Bewohnern von Faßberg vorstellen. Diese Veranstaltung wird die Kirchengemeinde gemeinsam mit dem Bürgermeister durchführen.

     

  2. Der Kirchenvorstand lädt die Gemeindeglieder und die Bewohnerinnen und Bewohner von Faßberg ein, nach dieser öffentlichen Versammlung und der Darstellung des historischen Befundes in Arbeitsgruppen und Gesprächskreisen die Geschichte des Ortes, des Kirchbaus und auch der Glocke aufzuarbeiten.

    Dabei sollten auch Fragen des weiteren Umgangs mit dem historischen Erbe und der künftigen Gedenkkultur aufgenommen werden.

    Die Evangelisch-lutherische Landeskirche stellt für diese Erinnerungsarbeit Moderatoren bzw. Moderatorinnen zur Verfügung.

     

  3. Die Landeskirche hat dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde angeboten, die Kosten für den Guss einer neuen Glocke für die Michaelkirche in Faßberg zu übernehmen.

    Der Kirchenvorstand dankt der Landeskirche für dieses Angebot und nimmt es gerne an.

    Der Kirchenvorstand versteht dieses Angebot als ein Zeichen der Solidarität der Landeskirche und ihrer Gemeinden mit der Kirchengemeinde Faßberg.

     

    Der Kirchenvorstand beschließt folgendes Vorgehen:

  • Die zuständigen Fachleute werden gebeten, den Guss einer neuen Glocke vorzubereiten.

  • Der Kirchenvorstand gibt in Absprache mit der Landeskirche den Guss einer neuen Glocke in Auftrag, die von der Landeskirche finanziert wird.

  • Der Kirchenvorstand beschließt, welche Inschrift die neue Glocke tragen soll. Dafür werden aus der Kirchengemeinde Vorschläge erbeten.

  • Zeitnah wird die Sanierung des Glockenstuhls und die Vorbereitung für die Aufhängung einer neuen Glocke in Auftrag gegeben. Mit dem Beginn dieser erforderlichen Bauarbeiten wird die vorhandene Glocke endgültig außer Betrieb genommen.

  • Der Verbleib der Glocke, die mit einem Hakenkreuz gezeichnet ist, wird Thema in den Gesprächen, zu denen nach der Vorstellung des historischen Befundes eingeladen wird. Dabei sollen auch Fachleute für Erinnerungskultur beteiligt werden.

    Der Kirchenvorstand hofft auf konstruktive und sachliche Gespräche, die mit diesem Beschluss eröffnet werden sollen.  


Dokument: Beschluss_KV_Faßber... (OCX)
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Küsterwechsel in unserer Gemeinde

Fast 20 Jahre hat Malcolm Chamberlain den Küsterdienst in unserer Kirche in Müden versehen. In dieser Zeit ist ihm diese Kirche ans Herz gewachsen und wenn er Gruppen durch die Kirche führt und sie ihnen zeigt, dann kann man merken, wie er mit ihr verbunden ist.
Er hat auch immer wieder seine besonderen handwerklichen Begabungen eingebracht und so zum Beispiel das Geländer am Kircheingang oder auch den Kerzenständer für die Osterkerze, mit der Möglichkeit vier Taufkerzen rundherum abzustellen, kunstvoll angefertigt. Auch der fahrbare Untersatz für unser Taufbecken im Altarraum ist seine Idee und Ausführung. So wird er uns als Küster noch lange in Erinnerung bleiben.
Im Sommer hat er darum gebeten, aus Altersgründen kürzer treten zu können. So haben wir seinem Wunsch entsprochen und er wird nun nur noch für sein zweites Steckenpferd, den Friedhof zuständig sein. Auch hier setzt er sich mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail ein, für einen gepflegten und durchaus einzigartigen Friedhof mit unserem Kerkbusch, seinem Psalmweg und einigen anderen Besonderheiten, die man dort entdecken kann.
An dieser Stelle wollen wir Malcolm herzlich danken für die vielen Jahre, die er unserer Kirche als Küster würdig gedient und ihr für unsere Besucher immer ein freundliches und hilfsbereites Gesicht gegeben hat. Und wir freuen uns, dass er ja nicht ganz aus der Welt ist!
Den Dienst in der St. Laurentiuskirche in Müden hat nun Claus Stein übernommen, der sich als Küster unserer Gemeinde schon in Faßberg seit Jahren bewährt hat. Wir kennen ihn als einen sehr zuverlässigen und ordnungsliebenden Mitarbeiter und freuen uns, dass er nun auch in Müden tätig geworden ist. Die beiden arbeiten schon seit längerer Zeit auf dem Friedhof zusammen und so sind wir sicher, dass die Übergabe reibungslos verläuft.
Nach wie vor sind wir auf der Suche nach möglichen Personen, die bereit und in der Lage sind, als Vertretungsküster Dienste zu übernehmen, wenn Claus Stein im Urlaub oder einmal krank ist. So ein Dienst braucht einige Zeit, bis man in all den Gepflogenheiten zu Hause ist und so suchen wir nach Menschen aus der Gemeinde, die bereit sind, in so einen Dienst hineinzuwachsen.
Pastor Rudolf Blümcke

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Bild: Pastor Blümcke

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Liturgie in unserer Gemeinde

Es ist nun tatsächlich schon Jahre her, dass die Gemeinden Faßberg und Müden zu einer Kirchengemeinde fusioniert sind. Immer wieder freue ich mich, wie das vonstattengegangen ist und wie wir davon profitieren, wenn auch die Gemeinde dadurch sehr groß geworden ist und mit einer Pfarrstelle nur schwer zu versorgen. Aber alle Bemühungen, für die halbe Stelle von Anne Störmer einen Ersatz zu bekommen, haben bisher keinen Erfolg gehabt, da diese halbe Stelle eben nicht im Kirchenkreis eingerichtet wurde, sondern auf die Person von Anne Störmer, als Berufsanfängerin, zugeschnitten war.
Der Kirchenvorstand hat aber nun nicht nur die Fusion durchgeführt und sich dann zur Ruhe gesetzt, sondern er arbeitet nach wie vor daran, dass das Zusammenwachsen auch gelingt. So haben wir uns in einer Klausur zu Beginn dieses Jahres das Thema Liturgie in unseren Gottesdiensten vorgenommen. Herr Gebhardt hat uns eine kleine Einführung in die Geschichte und die Bedeutung der einzelnen liturgischen Elemente im Gottesdienst gegeben und unter der Moderation von Jürgen Schneider aus Hermannsburg haben wir dann mit unseren Musikern gemeinsam um die Fragen der Gottesdienstgestaltung gerungen.
Der Wunsch nach einer einheitlichen Liturgie in allen unseren Gottesdiensten in der Laurentius- und in der Michaelkirche war groß. Gleichzeitig war da aber auch der Wunsch, die Müdener Liturgie in ihrer besonderen Form möglichst zu erhalten.
Verschiedene Aspekte haben wir dann sehr ausführlich diskutiert. Wir waren uns einig: Liturgie im Gottesdienst muss etwas lebendiges sein, das heißt: Die Menschen, die zum Gottesdienst kommen, müssen damit vertraut sein und sie als Form annehmen, wie sie mit Gott und den anderen Menschen in der Gemeinde ihren Glauben leben wollen. 
Umgekehrt bedeutet das aber auch: Wenn nicht mehr genügend Menschen den Gottesdienst besuchen, die die Liturgie beherrschen, dann werden wir zum Museum und der Pastor zum Museumsführer, der ständig alles, was er sagt und tut, erklären muss. Der Gottesdienst verliert seinen Fluss und wird aus Teilen zusammengesetzt, die holprig wirken. Gleichzeitig ist die Müdener Liturgie für viele Müdener so etwas wie ein zu Hause, etwas sehr Vertrautes und über Generationen gepflegtes. Daran hängen Herzen, auch bei Menschen, die nicht regelmäßig zu den Gottesdiensten kommen.
Ein weiteres Problem in einer Gemeinde, die nur eine Pfarrstelle hat, sind die Vertretungen. Ein Pastor hat einen Sonntag im Monat frei und auch einmal Urlaub. Dann gilt es für ihn, Vertretungen für die Gottesdienste zu finden. Für Faßberg normalerweise kein Problem, da wir hier die sogenannte Agende 1 als Liturgie feiern. Das ist die Liturgie des Großteils der Gemeinden in der Landeskirche und so allen Pastoren vertraut und sie können als Vertretung am Sonntag kommen, kurze Absprachen mit der Musikerin treffen und der Gottesdienst steht. In Müden ist das zur Zeit ein Problem, denn diese Liturgie können nicht viele singen, müssen sich dafür Zeit nehmen, sie einüben oder sie sprechen. Auch wenn der Kantor einmal nicht da ist, können nur seine Vertreter hier vor Ort für ihn einspringen. Ein Musiker von Auswärts muss diese Liturgie auch neu einstudieren. Es wurde deutlich, dass es viele Aspekte gibt, die zu bedenken sind.
Der Kirchenvorstand ist so zu dem Entschluss gekommen, zunächst die kleinen Heftchen mit der Liturgie, die in unseren Gesangbüchern eingelegt sind, zu überarbeiten. Zum Teil entsprechen sie schon nicht mehr unserer Praxis und dann war es der große Wunsch, beide Liturgieformen, die bei uns praktiziert werden, in einem Heftchen zusammenzufassen, sodass in beiden Kirchen die gleichen Heftchen in den Gesangbüchern auftauchen. Mit der Erstellung dieser Heftchen ist eine kleine Gruppe betraut worden. Diese hat dem Kirchenvorstand einen ersten Entwurf vorgelegt und dieser soll nun in einer Sondersitzung ausprobiert werden, denn Liturgie kann man eigentlich nicht theoretisch anpassen, sie muss gesungen und praktiziert werden. Wenn die neuen Heftchen dann so weit sind, werden sie der Gemeinde vorgestellt. Soweit heute ein Zwischenstand, damit die Gemeinde diesen Weg auch mitverfolgen und dann auch mitgehen kann.
Die Mitglieder des Kirchenvorstandes und die Musiker sind auch dankbar für hilfreiche und konstruktive Beiträge und Hinweise aus der Gemeinde, die weiterhelfen, dass wir an einer angemessenen Gottesdienstform arbeiten können. 
Pastor Rudolf Blümcke