Ev.-luth. St. Laurentius Kirchengemeinde Faßberg-Müden

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St. Laurentius klingt

Wann?
23.09.2016, 19:30 Uhr
Was?
Zum Abschluss der Konzertreihe spielt der Posaunenchor Müden unter der Leitung von Carsten Petersen. Die Bläserinnen und Bläser haben garantiert wieder ihre schönsten Stücke parat.
Wo?
St. Laurentiuskirche
Alte Dorfstraße
29328 Faßberg
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Spendenwanderung - Eine „bewegte“ Zeit endete mit vollem Erfolg

Innerhalb von 10 Tagen, auf 223 Kilometern und mit einigen Blessuren, erwanderten insgesamt 22 Wanderer 2763,30 € (einige Spenden werden noch nachgeliefert).
Gemeinsam für einen guten Zweck wandern, das verbindet.
Zusammenfassend kann man nur sagen: Hach, was war das schön. Es wurde viel geschnattert, geschwiegen, gelacht, zugehört, mitgefühlt, vor Rührung geweint, gestaunt, wahrgenommen, kennengelernt, gut gegessen, fotografiert, gelernt und philosophiert. Es wurden Herzsteine und Eindrücke gesammelt, Buchensprösslinge für den Nachbarsgarten ausgegraben und Tipps für ein „Leben“ nach der Wanderung verteilt und dankbar angenommen. Rundum eine bereichernde Zeit für jeden, der sich auf den Weg machte.

Danke!

Zu einer Aktion wie dieser Wanderung, gehören Personen und Institutionen, ohne die ein reibungsloser Ablauf und Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
Ein herzliches Dankeschön an alle Wanderer, Sponsoren, Fahrer sowie für die Bereitstellung der Transfer-Fahrzeuge. An dieser Stelle wird auf eine namentliche Erwähnung verzichtet, da zu viele Menschen involviert waren, die auch stellenweise nicht erwähnt werden möchten.

Bild: B. Bouma

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Veranstaltungsreihe mit insgesamt fünf Konzerten in Müden

Für die St. Laurentius–Stiftung soll auch in diesem Jahr wieder durch Konzertveranstaltungen in der Müdener Kirche gesammelt werden. Auch in diesem Jahr werden die Konzertaufführungen an einem Freitag in der Zeit von Juli bis September 2016 stattfinden. Dabei wird der Bogen vom Chorgesang über die Posaunenmusik bis zur christlichen Popmusik geschlagen und es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Den Auftakt bildet am Freitag, 01. Juli 2016 um 19:30 Uhr „Il canto del trombone…“ …“Die singende Posaune“ mit dem Duo Fabian Schmidt und Patrick Wildermuth. Die beiden Musiker zeigen die vokale Seite des Instruments und lassen die Posaune „singen“.
Einen besonderen musikalischen Leckerbissen halten wir am 05. August 2016 um 19.30 Uhr bereit. Der Gitarrist Mucio Sa stammt aus Brasilien, lebt nun aber schon lange in Lissabon und ist in Portugal zu einem Spezialisten des traditionellen Fado geworden, seine eigene Musik hat aber auch immer lateinamerikanische und afrikanische Einflüsse. Er wird mit dem Bassisten Martin Tschoepe und dem Schlagzeuger Sven von Samson (beide Göttinger Lokalgrößen) bei uns auftreten und ihre Musik wird eine große Bandbreite an Stilen und Beherrschung von Instrumenten umfassen.  
Danach sind am 02. September 2016 um 20:00 Uhr die „Celler Blockflöten“ bei uns zu Gast. Eine bekannte und stets rührige Flötengruppe, die schon seit über 10 Jahren, mit einem ansehnlichen instrumentalen Programm, die Konzertreihe mitgestaltet. Weiter geht es am 09. September 2016 um 19:30 Uhr mit dem „Trio REMEMBER“. Die Gesangsgruppe von Stefan Trhal im Sommer 2013 gegründet, hat sich der Musik der 1950er bis 70er Jahre verschrieben. Der Name verrät, worauf sich die Zuhörer am Konzertabend freuen können, denn mit ihrem Programm begeben sich Charlott Krüger (Vokal), Rainer Fricke (Gitarre/Backing Vokal) und Stefan Trhal (Ukulele/Gitarre) auf eine musikalische Zeitreise und erinnern damit an weltbekannte Songs und Balladen.
Danach spielt am 23. September 2016 zum Abschluss der Konzertreihe um 19:30 Uhr der Posaunenchor Müden unter der Leitung von Carsten Petersen. Die Bläserinnen und Bläser haben garantiert wieder ihre schönsten Stücke parat. Der Eintritt zu den einzelnen Aufführungen ist frei. Gleichwohl werden die Konzertbesucher um eine Spende zugunsten der Stiftung gebeten. Auf die einzelnen Musikabende wird zusätzlich in der Presse und durch Plakate aufmerksam gemacht. Der Kirchenvorstand sowie das Kuratorium der St. Laurentius-Stiftung freuen sich schon jetzt auf ihren Besuch. Ansprechpartner ist Volker Nickel
(0172-8888046).

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Liturgie in unserer Gemeinde

Es ist nun tatsächlich schon Jahre her, dass die Gemeinden Faßberg und Müden zu einer Kirchengemeinde fusioniert sind. Immer wieder freue ich mich, wie das vonstattengegangen ist und wie wir davon profitieren, wenn auch die Gemeinde dadurch sehr groß geworden ist und mit einer Pfarrstelle nur schwer zu versorgen. Aber alle Bemühungen, für die halbe Stelle von Anne Störmer einen Ersatz zu bekommen, haben bisher keinen Erfolg gehabt, da diese halbe Stelle eben nicht im Kirchenkreis eingerichtet wurde, sondern auf die Person von Anne Störmer, als Berufsanfängerin, zugeschnitten war.
Der Kirchenvorstand hat aber nun nicht nur die Fusion durchgeführt und sich dann zur Ruhe gesetzt, sondern er arbeitet nach wie vor daran, dass das Zusammenwachsen auch gelingt. So haben wir uns in einer Klausur zu Beginn dieses Jahres das Thema Liturgie in unseren Gottesdiensten vorgenommen. Herr Gebhardt hat uns eine kleine Einführung in die Geschichte und die Bedeutung der einzelnen liturgischen Elemente im Gottesdienst gegeben und unter der Moderation von Jürgen Schneider aus Hermannsburg haben wir dann mit unseren Musikern gemeinsam um die Fragen der Gottesdienstgestaltung gerungen.
Der Wunsch nach einer einheitlichen Liturgie in allen unseren Gottesdiensten in der Laurentius- und in der Michaelkirche war groß. Gleichzeitig war da aber auch der Wunsch, die Müdener Liturgie in ihrer besonderen Form möglichst zu erhalten.
Verschiedene Aspekte haben wir dann sehr ausführlich diskutiert. Wir waren uns einig: Liturgie im Gottesdienst muss etwas lebendiges sein, das heißt: Die Menschen, die zum Gottesdienst kommen, müssen damit vertraut sein und sie als Form annehmen, wie sie mit Gott und den anderen Menschen in der Gemeinde ihren Glauben leben wollen. 
Umgekehrt bedeutet das aber auch: Wenn nicht mehr genügend Menschen den Gottesdienst besuchen, die die Liturgie beherrschen, dann werden wir zum Museum und der Pastor zum Museumsführer, der ständig alles, was er sagt und tut, erklären muss. Der Gottesdienst verliert seinen Fluss und wird aus Teilen zusammengesetzt, die holprig wirken. Gleichzeitig ist die Müdener Liturgie für viele Müdener so etwas wie ein zu Hause, etwas sehr Vertrautes und über Generationen gepflegtes. Daran hängen Herzen, auch bei Menschen, die nicht regelmäßig zu den Gottesdiensten kommen.
Ein weiteres Problem in einer Gemeinde, die nur eine Pfarrstelle hat, sind die Vertretungen. Ein Pastor hat einen Sonntag im Monat frei und auch einmal Urlaub. Dann gilt es für ihn, Vertretungen für die Gottesdienste zu finden. Für Faßberg normalerweise kein Problem, da wir hier die sogenannte Agende 1 als Liturgie feiern. Das ist die Liturgie des Großteils der Gemeinden in der Landeskirche und so allen Pastoren vertraut und sie können als Vertretung am Sonntag kommen, kurze Absprachen mit der Musikerin treffen und der Gottesdienst steht. In Müden ist das zur Zeit ein Problem, denn diese Liturgie können nicht viele singen, müssen sich dafür Zeit nehmen, sie einüben oder sie sprechen. Auch wenn der Kantor einmal nicht da ist, können nur seine Vertreter hier vor Ort für ihn einspringen. Ein Musiker von Auswärts muss diese Liturgie auch neu einstudieren. Es wurde deutlich, dass es viele Aspekte gibt, die zu bedenken sind.
Der Kirchenvorstand ist so zu dem Entschluss gekommen, zunächst die kleinen Heftchen mit der Liturgie, die in unseren Gesangbüchern eingelegt sind, zu überarbeiten. Zum Teil entsprechen sie schon nicht mehr unserer Praxis und dann war es der große Wunsch, beide Liturgieformen, die bei uns praktiziert werden, in einem Heftchen zusammenzufassen, sodass in beiden Kirchen die gleichen Heftchen in den Gesangbüchern auftauchen. Mit der Erstellung dieser Heftchen ist eine kleine Gruppe betraut worden. Diese hat dem Kirchenvorstand einen ersten Entwurf vorgelegt und dieser soll nun in einer Sondersitzung ausprobiert werden, denn Liturgie kann man eigentlich nicht theoretisch anpassen, sie muss gesungen und praktiziert werden. Wenn die neuen Heftchen dann so weit sind, werden sie der Gemeinde vorgestellt. Soweit heute ein Zwischenstand, damit die Gemeinde diesen Weg auch mitverfolgen und dann auch mitgehen kann.
Die Mitglieder des Kirchenvorstandes und die Musiker sind auch dankbar für hilfreiche und konstruktive Beiträge und Hinweise aus der Gemeinde, die weiterhelfen, dass wir an einer angemessenen Gottesdienstform arbeiten können. 
Pastor Rudolf Blümcke

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Jahresfeier des Posauenchores mit Ehrungen 

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Bild: Herr Mehles

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Fragen über Fragen-  Und jetzt auch Antworten

Wo stehen wir jetzt? Was liegt an? Wo wollen wir hin?

Diese und noch andere Fragen beschäftigen den Kirchenvorstand und auch den neuen Pastor. Was liegt da näher, als sich mal so richtig Zeit zu nehmen und „Nägel mit Köpfen“ zu machen.

Im Evangelischen Bildungszentrum traf sich deshalb der Kirchenvorstand unter der Moderation von Jürgen Schneider zu einer Klausurtagung mit Übernachtung in Hermannsburg. „Aufmerksam sein“ war das Motto, das über den gesamten Beratungen stand. Es wurden z. B. Müdener und Faßberger Gottesdienst-Traditionen besprochen, denn:

Wenn ein neuer Pastor in die Gemeinde kommt, dann müssen alte Absprachen und Regelungen hervorgeholt und überdacht und eventuell konkretisiert werden. Im Rahmen der Fusion der beiden Gemeinden Faßberg und Müden ist der Kirchenvorstand bemüht, einheitlichere Regelungen anzustreben, damit die Gottesdienstbesucher sich sicher fühlen und nicht zu jeder Abendmahlsfeier neu überlegen müssen, wie wird denn heute das Abendmahl gehalten. So hat der Kirchenvorstand zum Thema Abendmahl Folgendes zusammengetragen:

Die St. Laurentiusgemeinde feiert einmal im Monat ein Abendmahl. Die Feiern finden abwechselnd in den Kirchen in Faßberg und Müden statt, sodass in jeder Kirche alle 2 Monate das Abendmahl vorkommt. (Ausnahmen sind die traditionellen Kirchenfeste und die Jubiläumskonfirmationen, zu denen das Abendmahl gefeiert wird.) 

Das Abendmahl wird normalerweise in Form von Oblaten und Traubensaft im Gemeinschaftskelch gereicht. So können Menschen, die keinen Alkohol vertragen oder genießen dürfen, wie zum Beispiel Schwangere oder Kinder an unseren Feiern teilnehmen, ohne dass sie eine eventuelle Einschränkung, wie zum Beispiel Alkoholabhängigkeit zu erkennen geben.

Ausdrücklich sind Kinder und Jugendliche auch vor der Konfirmation zum Abendmahl eingeladen. Der Kirchenvorstand bittet dazu die Eltern, den Kindern zu erklären, was das Abendmahl bedeutet und dann möglichst mit den Kindern gemeinsam zum Abendmahl zu kommen. 

Folgende Aspekte sollten den Kindern deutlich sein: Zum Abendmahl gehen wir, um mit Gott und mit den Menschen aus der Gemeinde eine innige Verbundenheit und einen Zusammenhalt zu erleben. Im Abendmahl bringen wir unsere Schuld, unser Versagen vor Gott und bitten ihn um seine Vergebung und bekommen sie auch. Im Abendmahl erinnern wir uns an Jesus, wie er mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert hat, wir freuen uns über seine Gegenwart in Brot und Wein und wir bekommen einen Vorgeschmack auf das große Festessen an seiner Tafel, wenn er wiederkommt und uns aufnimmt in sein Reich. Diese Gespräche mit unseren Kindern sind auch für uns selbst ein guter Anlass, unsere eigenen Abendmahlsbesuche noch einmal zu reflektieren und uns daran zu freuen.

Die Kirchenvorsteher haben auf ihrer Klausur geübt, das Abendmahl auszuteilen und dabei festgestellt, dass es hilfreich ist, wenn alle, die zum Abendmahl kommen, die Oblate und den Kelch ruhig selber in die Hand nehmen. Den Kelch sollte man aus hygienischen Gründen am unteren Fuß anfassen und möglichst nicht den oberen Rand berühren. 

Auch Intinktion als Alternative zum Trinken aus dem Kelch ist möglich, das bedeutet, dass Menschen die Oblate in der Hand behalten, bis der Kelch kommt und dann mit der Oblate vorsichtig in den Saft tauchen, um so beide Elemente zusammen zu essen.      

Noch einiges andere stand auf der Tagesordnung der Klausur und sicher werden immer wieder einmal Aspekte davon in die Gemeindearbeit einfließen. Auf jeden Fall war es ein harmonisches Miteinander und es hat Spaß gemacht an diesen Themen zu arbeiten.

Heike Conrads und Rudolf Blümcke 

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Bild: Foto: Privat

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Gemeinsam unterm Regenbogen

Schon seit einigen Jahren findet sich der Regenbogen auf dem Titelblatt des Gemeindebriefes und war somit auch die Grundidee für den Namen „Regenbogenpresse“.

Seit einigen Monaten spielt dieser Regenbogen wieder eine wichtige Rolle. Durch die Fusion der Kirchengemeinden St. Laurentius und Michael musste ein neues Siegel entworfen werden. 

In Zusammenarbeit mit Herrn Dominik Hertwig von Rebel Creation wurde an den Entwürfen für das neue Siegel gearbeitet. Schnell war klar, dass der Regenbogen eine zentrale Rolle in dem Siegel spielen sollte. Dieses christliche Motiv ist in beiden Kirchen zu finden, in der Müdener Kirche als Deckenmalerei im Altarraum und in der Faßberger Kirche an der Vorderseite der Kanzel.

Die Fusion der beiden Kirchengemeinden wird in der Mitte des Siegels besonders deutlich durch die Verschmelzung der Attribute der beiden Namensgeber. Zum Erzengel Michael gehört das Schwert, während der heilige Laurentius mit der Märtyrerpalme dargestellt wird. 

Nach einigen Feinabstimmungen stimmte auch das Landeskirchenamt zu und somit verfügt nun unsere Kirchengemeinde St. Laurentius Faßberg-Müden über ein neues Dienstsiegel und gleichzeitig in leicht abgeänderter Form auch über ein neues Logo.

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Bild: St. Laurentius Kirchengemeinde