Ev.-luth. St. Laurentius Kirchengemeinde Faßberg-Müden

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Weihnachtsdorf Müden“ am 3. Adventsonntag 2016

Viele Stände und Adventliches in der Alten Dorfstraße und auf den Höfen

Wie schon seit vielen Jahren findet auch in diesem Jahr am 3. Adventsonntag, den 11. Dezember 2016, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr „Weihnachtsdorf Müden“ statt. Nach einem wunderschönen Adventsonntag im letzen Jahr, beabsichtigt doch das Organisationsteam das Ausstellungsgelände vom Gemeindehaus über die Alte Dorfstraße, den Hof Dageförde und Winkelhof bis zur „Ole Müllern Schüün“, wieder aufzuteilen. Bereits am Samstagabend um 17.00 Uhr wird der Markttag mit einem Advents- und Weihnachtsliedersingen gemeinsam mit dem „Posaunenchor“ in der St. Laurentius-Kirche eingeläutet. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Marktgeschehens. In diesem Jahr werden wieder rund 40 Aussteller ihre Handwerkskunst anbieten. Alles ist dabei - von den gestrickten Strümpfen über Puppensachen, Holzartikeln in jeglicher Größe, hin zu Lederpuschen oder getöpferter Keramik - an nichts wird es fehlen. Natürlich darf sich der Gast auch bei Kaffee und Kuchen, Würstchen, Glühwein sowie Punsch stärken. Nach dem Einleiten des Marktes durch den Gottesdienst um 10.00 Uhr werden immer wieder einzelne Programmpunkte das Marktgeschehen bereichern. Erstmals in diesem Jahr gibt es ein Angebot der einzelnen Programmpunkte auf den verschiedenen Höfen. So kommt auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann für unsere Kleinsten. Ein Wunschbaum ist aufgestellt und das Markttreiben wird durch den Posaunenchor umrahmt. Dabei wird durch die Pfadfindergruppe das Friedenslicht aus Betlehem verteilt. Bitte daran denken, dass Kerzen oder Laternen mitgebracht werden, um das Licht mit nach Hause zu nehmen. Das gesamte Weihnachtsdorfprogramm kann während des Marktes eingesehen werden.

Deshalb nicht vergessen: Am 11. Dezember 2016 von 11.00 bis 19.00 Uhr ist das „Weihnachtsdorf in Müden“ geöffnet. Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie.



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Bild: Ev.-luth. St. Laurentius Kirchengemeinde

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Küsterwechsel in unserer Gemeinde

Fast 20 Jahre hat Malcolm Chamberlain den Küsterdienst in unserer Kirche in Müden versehen. In dieser Zeit ist ihm diese Kirche ans Herz gewachsen und wenn er Gruppen durch die Kirche führt und sie ihnen zeigt, dann kann man merken, wie er mit ihr verbunden ist.
Er hat auch immer wieder seine besonderen handwerklichen Begabungen eingebracht und so zum Beispiel das Geländer am Kircheingang oder auch den Kerzenständer für die Osterkerze, mit der Möglichkeit vier Taufkerzen rundherum abzustellen, kunstvoll angefertigt. Auch der fahrbare Untersatz für unser Taufbecken im Altarraum ist seine Idee und Ausführung. So wird er uns als Küster noch lange in Erinnerung bleiben.
Im Sommer hat er darum gebeten, aus Altersgründen kürzer treten zu können. So haben wir seinem Wunsch entsprochen und er wird nun nur noch für sein zweites Steckenpferd, den Friedhof zuständig sein. Auch hier setzt er sich mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail ein, für einen gepflegten und durchaus einzigartigen Friedhof mit unserem Kerkbusch, seinem Psalmweg und einigen anderen Besonderheiten, die man dort entdecken kann.
An dieser Stelle wollen wir Malcolm herzlich danken für die vielen Jahre, die er unserer Kirche als Küster würdig gedient und ihr für unsere Besucher immer ein freundliches und hilfsbereites Gesicht gegeben hat. Und wir freuen uns, dass er ja nicht ganz aus der Welt ist!
Den Dienst in der St. Laurentiuskirche in Müden hat nun Claus Stein übernommen, der sich als Küster unserer Gemeinde schon in Faßberg seit Jahren bewährt hat. Wir kennen ihn als einen sehr zuverlässigen und ordnungsliebenden Mitarbeiter und freuen uns, dass er nun auch in Müden tätig geworden ist. Die beiden arbeiten schon seit längerer Zeit auf dem Friedhof zusammen und so sind wir sicher, dass die Übergabe reibungslos verläuft.
Nach wie vor sind wir auf der Suche nach möglichen Personen, die bereit und in der Lage sind, als Vertretungsküster Dienste zu übernehmen, wenn Claus Stein im Urlaub oder einmal krank ist. So ein Dienst braucht einige Zeit, bis man in all den Gepflogenheiten zu Hause ist und so suchen wir nach Menschen aus der Gemeinde, die bereit sind, in so einen Dienst hineinzuwachsen.
Pastor Rudolf Blümcke

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Bild: Pastor Blümcke

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Unser Taktgeber ist aus dem Gleichgewicht!

Was gibt eigentlich in Ihrem Leben den Takt an? Der morgendliche Wecker? Das Summen des Smartphones, das an Termine erinnert? Die Stechuhr am Eingang zum Arbeitsplatz?
Früher waren das eher der Hahn auf dem Mist oder die Tiere, die gefüttert oder gemolken werden mussten. Aber eben auch schon seit Jahrhunderten die Kirchturmuhr, die zuverlässig den Takt der halben und der vollen Stunden angab – und wie oft hat da jemand mitgezählt und dann festgestellt – puh, immer noch kein Mittag, oder auch bald Feierabend.
In Müden gibt das Geläut aber auch noch einen sehr alten Rhythmus wieder, den die wenigsten noch kennen. Täglich um 8.00, um 12.00 und um 18.00 Uhr erklingen 3x3 Glockenschläge als Gebetsläuten. Durchaus vergleichbar mit den 5 täglichen Gebetszeiten eines frommen Muslimen haben die Menschen damals in unserer Gemeinde ihren Tag dreimal durch das Gebet unterbrechen lassen. Egal, wo man war, ob auf dem Feld, im Garten oder bei sonst einer Arbeit, man ließ alles stehen für ein paar Minuten und sprach ein freies Gebet oder ein Vater unser und bat so Gott hinein in den Alltag, in die Arbeit, in das eigene Erleben. Außerdem wird am Samstag um 18.00 Uhr oder am Tag vor einem kirchlichen Feiertag der jeweilige Sonn- und Feiertag eingeläutet.
Die Gottesdienste selbst bekommen direkt vorher und nachher ein Geläut. Wenn die Gemeinde im Gottesdienst das Vater spricht, wird es auch von einem Gebetsläuten begleitet und jeder Verstorbene unserer Gemeinde erhält eine halbe Stunde vor seiner Beisetzung ein Geläut von unserem Kirchturm. In diesem Takt kann ein Leben sich bewegen. Seit hunderten von Jahren ist das in unserem Ort eine Konstante. Jede Kirchengemeinde hat dafür eine Läuteordnung und die wurde in Müden erst zu Zeiten Christian Berndts vom Kirchenvorstand noch einmal bestätigt.
Einige haben es vielleicht schon bemerkt, dass unsere Kirchturmuhr zurzeit nicht ganz richtig tickt. Hin und wieder fällt das Geläut aus oder die Glocken läutet auch zu anderen Zeiten, als sie sollen.
Knapp 20 Jahre alt ist sie jetzt, unsere Kirchturmuhr und nun hat die funkgesteuerte, programmierbare Schaltung ihre ersten erheblichen Macken. Eine Spezialfirma hat sie sich angeschaut und festgestellt, dass sie den Fehler so nicht finden können – dazu
müsste die Uhrsteuerung ausgebaut und mehrere Wochen in ihrem Werk untersucht werden – Ausgang offen. Und da am Ende höchstwahrscheinlich sowieso ein Austausch stehen würde, hat der Kirchenvorstand sich entschieden, diesen gleich vorzunehmen.
Das Uhrwerk wurde erst bei der Renovierung 2010 überarbeitet und die Uhr hat zu der Zeit auch neue Ziffernblätter erhalten. Eine neue Steuerung soll mit Einbau 1100 Euro kosten. Ungern würden wir diesen Betrag aus dem laufenden Haushalt nehmen und dann an anderen Stellen einsparen müssen und so wäre es schön, wenn Menschen, denen der Rhythmus der Kirchturmuhr etwas bedeutet uns dafür Geld geben könnten, dass wir ihn wieder in Ordnung bringen können.
Danke im Voraus dafür.        
Pastor Rudolf Blümcke

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Bild: Privat

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Liturgie in unserer Gemeinde

Es ist nun tatsächlich schon Jahre her, dass die Gemeinden Faßberg und Müden zu einer Kirchengemeinde fusioniert sind. Immer wieder freue ich mich, wie das vonstattengegangen ist und wie wir davon profitieren, wenn auch die Gemeinde dadurch sehr groß geworden ist und mit einer Pfarrstelle nur schwer zu versorgen. Aber alle Bemühungen, für die halbe Stelle von Anne Störmer einen Ersatz zu bekommen, haben bisher keinen Erfolg gehabt, da diese halbe Stelle eben nicht im Kirchenkreis eingerichtet wurde, sondern auf die Person von Anne Störmer, als Berufsanfängerin, zugeschnitten war.
Der Kirchenvorstand hat aber nun nicht nur die Fusion durchgeführt und sich dann zur Ruhe gesetzt, sondern er arbeitet nach wie vor daran, dass das Zusammenwachsen auch gelingt. So haben wir uns in einer Klausur zu Beginn dieses Jahres das Thema Liturgie in unseren Gottesdiensten vorgenommen. Herr Gebhardt hat uns eine kleine Einführung in die Geschichte und die Bedeutung der einzelnen liturgischen Elemente im Gottesdienst gegeben und unter der Moderation von Jürgen Schneider aus Hermannsburg haben wir dann mit unseren Musikern gemeinsam um die Fragen der Gottesdienstgestaltung gerungen.
Der Wunsch nach einer einheitlichen Liturgie in allen unseren Gottesdiensten in der Laurentius- und in der Michaelkirche war groß. Gleichzeitig war da aber auch der Wunsch, die Müdener Liturgie in ihrer besonderen Form möglichst zu erhalten.
Verschiedene Aspekte haben wir dann sehr ausführlich diskutiert. Wir waren uns einig: Liturgie im Gottesdienst muss etwas lebendiges sein, das heißt: Die Menschen, die zum Gottesdienst kommen, müssen damit vertraut sein und sie als Form annehmen, wie sie mit Gott und den anderen Menschen in der Gemeinde ihren Glauben leben wollen. 
Umgekehrt bedeutet das aber auch: Wenn nicht mehr genügend Menschen den Gottesdienst besuchen, die die Liturgie beherrschen, dann werden wir zum Museum und der Pastor zum Museumsführer, der ständig alles, was er sagt und tut, erklären muss. Der Gottesdienst verliert seinen Fluss und wird aus Teilen zusammengesetzt, die holprig wirken. Gleichzeitig ist die Müdener Liturgie für viele Müdener so etwas wie ein zu Hause, etwas sehr Vertrautes und über Generationen gepflegtes. Daran hängen Herzen, auch bei Menschen, die nicht regelmäßig zu den Gottesdiensten kommen.
Ein weiteres Problem in einer Gemeinde, die nur eine Pfarrstelle hat, sind die Vertretungen. Ein Pastor hat einen Sonntag im Monat frei und auch einmal Urlaub. Dann gilt es für ihn, Vertretungen für die Gottesdienste zu finden. Für Faßberg normalerweise kein Problem, da wir hier die sogenannte Agende 1 als Liturgie feiern. Das ist die Liturgie des Großteils der Gemeinden in der Landeskirche und so allen Pastoren vertraut und sie können als Vertretung am Sonntag kommen, kurze Absprachen mit der Musikerin treffen und der Gottesdienst steht. In Müden ist das zur Zeit ein Problem, denn diese Liturgie können nicht viele singen, müssen sich dafür Zeit nehmen, sie einüben oder sie sprechen. Auch wenn der Kantor einmal nicht da ist, können nur seine Vertreter hier vor Ort für ihn einspringen. Ein Musiker von Auswärts muss diese Liturgie auch neu einstudieren. Es wurde deutlich, dass es viele Aspekte gibt, die zu bedenken sind.
Der Kirchenvorstand ist so zu dem Entschluss gekommen, zunächst die kleinen Heftchen mit der Liturgie, die in unseren Gesangbüchern eingelegt sind, zu überarbeiten. Zum Teil entsprechen sie schon nicht mehr unserer Praxis und dann war es der große Wunsch, beide Liturgieformen, die bei uns praktiziert werden, in einem Heftchen zusammenzufassen, sodass in beiden Kirchen die gleichen Heftchen in den Gesangbüchern auftauchen. Mit der Erstellung dieser Heftchen ist eine kleine Gruppe betraut worden. Diese hat dem Kirchenvorstand einen ersten Entwurf vorgelegt und dieser soll nun in einer Sondersitzung ausprobiert werden, denn Liturgie kann man eigentlich nicht theoretisch anpassen, sie muss gesungen und praktiziert werden. Wenn die neuen Heftchen dann so weit sind, werden sie der Gemeinde vorgestellt. Soweit heute ein Zwischenstand, damit die Gemeinde diesen Weg auch mitverfolgen und dann auch mitgehen kann.
Die Mitglieder des Kirchenvorstandes und die Musiker sind auch dankbar für hilfreiche und konstruktive Beiträge und Hinweise aus der Gemeinde, die weiterhelfen, dass wir an einer angemessenen Gottesdienstform arbeiten können. 
Pastor Rudolf Blümcke

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Jahresfeier des Posauenchores mit Ehrungen 

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Bild: Herr Mehles

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Fragen über Fragen-  Und jetzt auch Antworten

Wo stehen wir jetzt? Was liegt an? Wo wollen wir hin?

Diese und noch andere Fragen beschäftigen den Kirchenvorstand und auch den neuen Pastor. Was liegt da näher, als sich mal so richtig Zeit zu nehmen und „Nägel mit Köpfen“ zu machen.

Im Evangelischen Bildungszentrum traf sich deshalb der Kirchenvorstand unter der Moderation von Jürgen Schneider zu einer Klausurtagung mit Übernachtung in Hermannsburg. „Aufmerksam sein“ war das Motto, das über den gesamten Beratungen stand. Es wurden z. B. Müdener und Faßberger Gottesdienst-Traditionen besprochen, denn:

Wenn ein neuer Pastor in die Gemeinde kommt, dann müssen alte Absprachen und Regelungen hervorgeholt und überdacht und eventuell konkretisiert werden. Im Rahmen der Fusion der beiden Gemeinden Faßberg und Müden ist der Kirchenvorstand bemüht, einheitlichere Regelungen anzustreben, damit die Gottesdienstbesucher sich sicher fühlen und nicht zu jeder Abendmahlsfeier neu überlegen müssen, wie wird denn heute das Abendmahl gehalten. So hat der Kirchenvorstand zum Thema Abendmahl Folgendes zusammengetragen:

Die St. Laurentiusgemeinde feiert einmal im Monat ein Abendmahl. Die Feiern finden abwechselnd in den Kirchen in Faßberg und Müden statt, sodass in jeder Kirche alle 2 Monate das Abendmahl vorkommt. (Ausnahmen sind die traditionellen Kirchenfeste und die Jubiläumskonfirmationen, zu denen das Abendmahl gefeiert wird.) 

Das Abendmahl wird normalerweise in Form von Oblaten und Traubensaft im Gemeinschaftskelch gereicht. So können Menschen, die keinen Alkohol vertragen oder genießen dürfen, wie zum Beispiel Schwangere oder Kinder an unseren Feiern teilnehmen, ohne dass sie eine eventuelle Einschränkung, wie zum Beispiel Alkoholabhängigkeit zu erkennen geben.

Ausdrücklich sind Kinder und Jugendliche auch vor der Konfirmation zum Abendmahl eingeladen. Der Kirchenvorstand bittet dazu die Eltern, den Kindern zu erklären, was das Abendmahl bedeutet und dann möglichst mit den Kindern gemeinsam zum Abendmahl zu kommen. 

Folgende Aspekte sollten den Kindern deutlich sein: Zum Abendmahl gehen wir, um mit Gott und mit den Menschen aus der Gemeinde eine innige Verbundenheit und einen Zusammenhalt zu erleben. Im Abendmahl bringen wir unsere Schuld, unser Versagen vor Gott und bitten ihn um seine Vergebung und bekommen sie auch. Im Abendmahl erinnern wir uns an Jesus, wie er mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert hat, wir freuen uns über seine Gegenwart in Brot und Wein und wir bekommen einen Vorgeschmack auf das große Festessen an seiner Tafel, wenn er wiederkommt und uns aufnimmt in sein Reich. Diese Gespräche mit unseren Kindern sind auch für uns selbst ein guter Anlass, unsere eigenen Abendmahlsbesuche noch einmal zu reflektieren und uns daran zu freuen.

Die Kirchenvorsteher haben auf ihrer Klausur geübt, das Abendmahl auszuteilen und dabei festgestellt, dass es hilfreich ist, wenn alle, die zum Abendmahl kommen, die Oblate und den Kelch ruhig selber in die Hand nehmen. Den Kelch sollte man aus hygienischen Gründen am unteren Fuß anfassen und möglichst nicht den oberen Rand berühren. 

Auch Intinktion als Alternative zum Trinken aus dem Kelch ist möglich, das bedeutet, dass Menschen die Oblate in der Hand behalten, bis der Kelch kommt und dann mit der Oblate vorsichtig in den Saft tauchen, um so beide Elemente zusammen zu essen.      

Noch einiges andere stand auf der Tagesordnung der Klausur und sicher werden immer wieder einmal Aspekte davon in die Gemeindearbeit einfließen. Auf jeden Fall war es ein harmonisches Miteinander und es hat Spaß gemacht an diesen Themen zu arbeiten.

Heike Conrads und Rudolf Blümcke 

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Bild: Foto: Privat

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Gemeinsam unterm Regenbogen

Schon seit einigen Jahren findet sich der Regenbogen auf dem Titelblatt des Gemeindebriefes und war somit auch die Grundidee für den Namen „Regenbogenpresse“.

Seit einigen Monaten spielt dieser Regenbogen wieder eine wichtige Rolle. Durch die Fusion der Kirchengemeinden St. Laurentius und Michael musste ein neues Siegel entworfen werden. 

In Zusammenarbeit mit Herrn Dominik Hertwig von Rebel Creation wurde an den Entwürfen für das neue Siegel gearbeitet. Schnell war klar, dass der Regenbogen eine zentrale Rolle in dem Siegel spielen sollte. Dieses christliche Motiv ist in beiden Kirchen zu finden, in der Müdener Kirche als Deckenmalerei im Altarraum und in der Faßberger Kirche an der Vorderseite der Kanzel.

Die Fusion der beiden Kirchengemeinden wird in der Mitte des Siegels besonders deutlich durch die Verschmelzung der Attribute der beiden Namensgeber. Zum Erzengel Michael gehört das Schwert, während der heilige Laurentius mit der Märtyrerpalme dargestellt wird. 

Nach einigen Feinabstimmungen stimmte auch das Landeskirchenamt zu und somit verfügt nun unsere Kirchengemeinde St. Laurentius Faßberg-Müden über ein neues Dienstsiegel und gleichzeitig in leicht abgeänderter Form auch über ein neues Logo.

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Bild: St. Laurentius Kirchengemeinde